Frankreichaustausch 2026 – Bressuire, on y va!
Frankreichaustausch 2026 – Bressuire, on y va!
Bressuire – On y va!
Schon einmal 18 Stunden mit Schülern quer durch Deutschland und Frankreich gereist? Diese Erfahrung durften Frau Birner und Herr Melzner am Montag, den 23.02.2026, mit den zehn Teilnehmern aus der 10. und 11. Jahrgangsstufe machen. Um 5:30 Uhr ging es vom Bahnhof Neustadt los nach Bressuire, einer kleinen Stadt im Westen Frankreichs. In Paris wurde erst mal ein Zwischenstopp eingelegt, der natürlich voll ausgenutzt wurde: Eiffelturm, Champs-Élysées, Arc de Triomphe, Musée d’Orsay und Louvre – all diesen Sehenswürdigkeiten stattete die Gruppe einen kurzen Besuch ab.
Anschließend sollte es mit dem nächsten Zug nach Tours und schließlich nach Bressuire gehen. Allerdings hatten die männlichen Teilnehmer augenscheinlich einen anderen Plan: Nach einer kurzfristigen Gleisänderung fanden sich die beiden in Versailles wieder. Zirka drei Stunden später war die Gruppe nach einem kleinen Schock am Bahnhof von Tours wieder vereint und die Reise ging weiter. Sie endete schließlich um Mitternacht in Bressuire, wo alle von ihren Austauschpartnern und deren Familien herzlich empfangen wurden.
Nach einer kurzen Nacht bekamen die Neustädter tags darauf einen ersten Eindruck vom Schulleben am Lycée Saint-Joseph. Eine große Umstellung für die Deutschen war, wie lang sich der Schultag in Frankreich im Vergleich zu Deutschland hinzog, da der Unterricht erst um 18 Uhr endete. Um sich von diesem „Schreck“ zu erholen, hatten die Schülerinnen und Schüler dann aber einen ersten ruhigen Abend, der in den Gastfamilien oder im zur Schule gehörenden Internat verbracht wurde.
Am Mittwoch ging es vormittags weiter mit Unterricht. Die darauffolgende Mittagspause verbrachte ein Teil der Gruppe zusammen mit den Franzosen im Café „La Mie Câline“, der andere Teil wieder bei den Austauschpartnern zuhause. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Man konnte zusammen mit den Franzosen einem individuellen Programm nachgehen oder freiwillig an der von den Lehrern organisierten „Chasse au Trésor“ teilnehmen. Diese Schnitzeljagd führte um das Château von Bressuire herum und endete mit kleinen Ansteckern als Belohnung. Anschließend ließen alle den Abend noch beim Bowling ausklingen.
Donnerstag, der vierte Tag des Austauschs, begann mit einer Fahrt nach La Rochelle, einer kleinen Hafenstadt, die etwa zweieinhalb Stunden von Bressuire entfernt liegt. Am Ziel angekommen, wurde die freie Zeit richtig ausgenutzt und die Stadt in Kleingruppen erkundet. Dabei gab es bei wunderbarem Frühlingswetter einiges zu sehen: viele kleine Lädchen, unzählige Boote am Hafen, Straßenmusiker, ein weißes Riesenrad, das jederzeit hinter den beiden Türmen – dem Wahrzeichen von La Rochelle – hervorragte, die Altstadt und natürlich den Strand mit wunderschönen Muscheln. Leider musste die Gruppe diese idyllische Stadt am Abend schon wieder verlassen und die Heimreise nach Bressuire antreten.
Den darauffolgenden Tag verbrachte die Gruppe zusammen mit den Franzosen im Freizeitpark „Futuroscope“ in Poitiers. Nach diversen Achterbahnfahrten sowie anderen spannenden Attraktionen fuhren alle mit dem Bus wieder zurück zum Lycée Saint-Joseph. Dann stand leider auch schon der letzte Abend in den Gastfamilien an.
Am Samstag schließlich trafen sich die Deutschen am Bahnhof von Saumur, um wieder nach Neustadt zurückzukehren. Schweren Herzens verabschiedeten sie sich von ihren Austauschpartnern. Am Ende war man sich einig: Die Woche war ein voller Erfolg – mit neuen Freundschaften, viel besserer Sprachfertigkeit und der Erkenntnis, dass Europa nicht nur auf Landkarten existiert, sondern vor allem in den Herzen junger Menschen.
(von Franziska Fichtl, Paula Hensel, Emma Kronwald und Murphy Moellendick)












