Nicht zu jung für Demokratie – Die U-18-Wahl
Nicht zu jung für Demokratie – Die U-18-Wahl
Nicht zu jung für Demokratie – Die U-18-Wahl am Gymnasium Neustadt
Auch wenn die meisten Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Neustadt noch nicht volljährig sind und so am 08. März nicht an den offiziellen Kommunalwahlen teilnehmen dürfen, so haben sie heute doch bewiesen, dass es für politisches Interesse und demokratische Teilhabe kein Mindestalter gibt.
In Verfassungsviertelstunden, im Geschichts- und PuG-Unterricht wurde im Laufe der Woche geklärt, welche Ämter und Gremien man bei Kommunalwahlen überhaupt wählen kann und was es mit diesem ominösen „Panaschieren“ und „Kumulieren“ auf sich hat. Im Kandidatencheck wurden die Anwärterin sowie die Anwärter auf das Amt der Landrätin bzw. des Landrats ganz genau unter die Lupe genommen – und schließlich wurde eine Entscheidung getroffen, als am Ende der Woche Martin Neumann vom Kreisjugendring mit seinem Team ein mobiles Wahllokal in der Aula der Schule aufbaute.
Mobiles Wahllokal in der Aula
Alle Schülerinnen und Schüler der achten bis zwölften Jahrgangsstufe konnten nun während des gesamten Vormittags hinter drei Wahlkabinen zwei Kreuze setzen und den Landrat sowie den Kreistag wählen. Bei der Wahl von Letzterem war es den Jugendlichen jedoch nur möglich, eine Partei zu wählen. Sie konnten weder panaschieren noch kumulieren.
Mit dieser Wahl wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, ein Signal an die Politikerinnen und Politiker des Landkreises zu senden und ihre Wünsche und Bedürfnisse durch ihre Stimme deutlich zu machen.
CSU als Wahlsieger bei den Jugendlichen im Landkreis
Die Ergebnisse für den gesamten Landkreis stehen nach Auszählung aller Stimmen bereits fest: Mit 53,11 % der gültigen Stimmen machte Amtsinhaber Andreas Meier von der CSU das Rennen bei den Jugendlichen. Es folgen mit 18,32 % Rebekka Fischer von den Freien Wählern und, knapp dahinter, Tino Bayer von der SPD mit 17,29 %. Simon Escher-Herzog von der Linken erlangte 11,28 %.
Als stärkste Fraktion im Kreistag wünschen sich die Jugendlichen ebenfalls die CSU (35,88 %), gefolgt von der AfD (26,78 %), der SPD (13,13 %), der Linken (9,39%) und den Freien Wählern (8,00 %).






