Mit Schokoküssen zur Sprachsensibilität
Mit Schokoküssen zur Sprachsensibilität
Mit Schokoküssen zur Sprachsensibilität
Beim Blick auf ein unaufgeräumtes Zimmer fällt schnell mal der Satz „Hier sieht es ja aus wie bei den Hottentotten“, Beschimpfungen wie „Du bist so asozial“ oder „Du Spast“ hört man immer wieder und um Schokoküsse zu bezeichnen, nutzen manche gelegentlich noch den Begriff „N****-Kuss“.
Zum Abschluss des Schuljahres organisierte das „Schule-ohne-Rassismus“-Team eine letzte Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt wurden, über solche Begriffe und Formulierungen zu reflektieren. An acht verschiedenen Plakat-Stationen konnten die Kinder und Jugendlichen in der Pause zunächst eine Einschätzung darüber abgeben, ob sie die Aussagen im Alltag so tätigen würden oder nicht. Danach wurden die Plakate aufgeklappt und die Schülerinnen und Schüler konnten sich in kurzen Informationstexten über den Ursprung des Begriffs bzw. der Formulierung informieren und für sich entscheiden, ob sie diese mit ihrem gewonnenen Wissen auch weiterhin in ihrem Sprachgebrauch verwenden möchten.
Das Mitmachen wurde belohnt und das SoR-Team verteilte an alle, die bereit waren, über ihren Sprachgebrauch nachzudenken, Schokoküsse.











