Antike Abenteuer auf nassen Socken

Antike Abenteuer auf nassen Socken

Am 24. Juli 2025 fuhren wir – die Klassen 6a, b und c – früh am Morgen mit dem Bus nach Regensburg. Dort fand der alljährliche Römertag unseres Gymnasiums statt, auf den wir uns schon lange gefreut hatten. Auch wenn das Wetter leider regnerisch war und wir trotz Regenkleidung ziemlich nass wurden, hinderte uns das nicht daran, dort einen lehrreichen Tag zu verbringen.

Unser erster Stopp war zu unserer Überraschung ein Parkhaus. Aber Harry, unser Stadtführer von der „Stadtmaus“, erklärte uns, dass hier früher ein großes römisches Legionärslager stand, das „Castra Regina“. In diesem Lager waren früher bis zu 6.000 römische Soldaten untergebracht. Wir konnten dort sogar noch ein Stück der alten Mauer sehen. Harry erklärte uns, wie fortschrittlich die Römer damals schon gebaut haben. Das war für uns eine sehr spannende Information.
Besonders interessant war das Bild einer Rekonstruktion des Lagers. Zu sehen, wie es früher hier ausgesehen hat, war für viele von uns kaum vorstellbar. Danach durften wir selbst ausprobieren, wie die römischen Soldaten marschierten: in Zweierreihen und im Gleichschritt. Das war gar nicht so leicht, aber mit ein bisschen Übung wurden wir zu nahezu waschechten Römern.

In einer alten Regensburger Kapelle durften wir dann in die Rüstung eines römischen Legionärs schlüpfen. Ausgestattet mit Helm, Brustpanzer, Gladius (Schwert) und Schild merkten wir schnell, wie anstrengend der Alltag vor knapp 2000 Jahren gewesen sein muss. Da war die Tunika und Toga des Senators doch um einiges bequemer.

Später machten wir einen Rundgang durch die Altstadt. Trotz des Regens zeigte uns Harry viele spannende Orte und erzählte viel über das Leben der Römer in Regensburg. Weil wir gut aufgepasst haben, bekamen wir am Ende sogar Gummibärchen.

Zum Schluss hatten wir noch eine halbe Stunde Freizeit, die alle sehr genossen. Und als das Wetter besser wurde, machten wir noch ein Gruppenfoto auf der alten Stadtmauer. Auf der Rückfahrt waren wir müde, aber glücklich. Für uns war es ein richtig schöner und besonderer Tag.

(Leni Reil, 6a)

 

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